Über mich

Portrait

Mein Name ist Janna Visser, ich wurde 1988 geboren, bin verheiratet und habe zwei Kinder. Ich bin Sozialarbeiterin B.A., Mediatorin (KVHS) und Erziehungs- und Bildungswissenschaftlerin M.A.. Besonderen Fokus meiner Arbeit lege ich auf Bedürfnisorientierung in Bezug auf Übergänge, Prozesse und Biographien von Einzelpersonen, Familien und Gruppen. Meine mehrjährige berufliche Erfahrung habe ich im Kontext verschiedener Schulformen, Beratungssituationen und der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Bildungsarbeit, Forschung und Lehre gemacht.

Das Studium von Fachliteratur ist für mich ein wichtiger Teil meiner Qualitätssicherung. So beziehe ich gerne u.a. Werke von Susanne Mierau und Jesper Juul in meine Arbeit ein.

Durch die Teilnahme an Fortbildungen sowie Super- und Intervision bilde ich mich zusätzlich kontinuierlich weiter. Ausgewählte Fortbildungen:

In meiner Arbeit orientiere ich mich an:

Bedürfnissen und Bindung

Jedes Verhalten und Gefühl erzählt uns von erfüllten oder unerfüllten Bedürfnissen. Wir alle handeln nie bewusst gegen andere, sondern immer für uns. Es lohnt sich deshalb genauer hinzuhören und alle Bedürfnisse (wieder) in Einklang zu bringen. Das verständnis- und liebevolle Eingehen auf unsere Bedürfnisse fördert unsere Bindung zueinander und lässt uns gemeinsam wachsen.

Gewaltfreier Kommunikation

Das von Marshall B. Rosenberg entwickelte Konzept möchte uns befähigen für uns zu sorgen und in Balance mit uns zu sein. Ziel ist es in diesem Zustand freiwillig und spontan für unser gegenseitiges Wohlergehen beitragen zu wollen. Wir können und dürfen Verantwortung für unsere Bedürfnisse übernehmen und so die (professionelle) Qualität unseres Alltags steigern.

Theorie-Praxis-Transfer

Konflikte zwischen Herz und Verstand, Bauchgefühl und Fakten sowie Handwerk und Wissenschaft sind in unserer Gesellschaft allgegenwärtig – verzweifelt besungen in Liedern, frustriert diskutiert an der Kneipentheke und wütend herausgeschrien in der Schule. Der Schlüssel ist meiner Meinung nach, dass beide Seiten ihre Berechtigung haben und nur zusammen gut funktionieren können. Denn es denkt und forscht sich schlecht auf leerem Magen im Regen und gleichzeitig backt und baut es sich schlecht ohne Wissen und Erfahrung wie Brot gebacken und Häuser gebaut werden. Die verborgenen Schätze in uns zu finden gelingt wenn wir Wissen, Wahrnehmung und Fühlen verbinden und so ins bewusste Handeln kommen.

Nachhaltigkeit

Neben der ressourcenschonenden Verantwortung auf globaler und regionaler Ebene, brauchen wir nachhaltig gestärkte Beziehungen und reflektierte Entscheidungen um psychisch und physisch gesund zu sein. Maschinen in einer Fabrik werden selbstverständlich regelmäßig gewartet, gepflegt und repariert um eine kontinuierliche Qualität zu gewährleisten – zwischenmenschliche Beziehungen können sowohl beruflich als auch privat genauso davon profitieren.

Solidarität

Ich wünsche mir, dass der Zugang zu meinen Angeboten unabhängig von der finanziellen Situation von Familien, Firmen und Einzelpersonen ist und biete deswegen eine solidarische Bezahlung an (siehe Fragen & Antworten).

Vertrauen

Um sich etwas zu trauen, braucht es Vertrauen. Ich möchte in meiner Arbeit für alle Beteiligten einen sicheren Ort schaffen. Was wir besprechen bleibt selbstverständlich in diesem geschütztem Raum.

Lebenswelten

Alle Lebewesen nehmen ihren Alltag, ihre Probleme und ihre Umgebung unterschiedlich wahr. Ich möchte diese individuellen Perspektiven gleichwertig und wertschätzend mit bereits vorhandenen Ressourcen, gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und persönlichen Erfahrungen verknüpfen um (neue) Möglichkeiten und Wege zu entdecken.